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GentsBox | Im Interview mit Mick Knauff
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Im Interview mit

Mick Knauff

Er ist eines der bekanntesten Gesichter an der Frankfurter Börse. Seine unverwechselbaren Outfits sieht man täglich beispielsweise beim Nachrichtensender N24. Für GENTS plaudert er aus seinem „Mode-Nähkästchen“ und gibt hilfreiche Tipps in Sachen Gentleman-Style.

GENTS: Mick, Sie sind der wohl am besten gekleidete Börsianer Deutschlands und einer der am besten angezogenen Männer im deutschen Fernsehen. Woher kommt Ihr Sinn für Mode?

Mick: Nun, ich denke, dass jeder seine Art und Weise hat, seine Eitelkeit zu hegen, zu pflegen und zu befriedigen. Die einen mit großen Autos, die anderen mit auffallenden Frisuren oder aktuell Bärten und ich liebe es einfach, mich etwas anders anzuziehen als die breite Masse. „Angepasst sein“ war noch nie meine Sache und Trends hinterherzulaufen schon gar nicht. So hat sich im Laufe der Jahre mein Hang zu Streifen, Mustern und außergewöhnlichen Stoffen verfestigt und seine Spuren an mir und meinem Kleiderschrank hinterlassen.

GENTS: Welche Rolle spielt Mode in Ihrem Leben?

Mick: Mode alleine ist es ja nicht. Ich schätze das Spezielle, das nicht unbedingt Alltägliche. Muster, Stoffe und Schnitte, die so nicht jeder tragen würde. Es reizt mich, Farben miteinander zu kombinieren, die nicht unbedingt jedermanns Sache sind. Auf aktuelle Trends schaue ich dabei eher weniger. Ich schätze eher die „old-fashioned Economy“ und klassischen Styles.

GENTS: Welche Bedeutung haben für Sie Accessoires wie Krawatten, Einstecktücher und andere Stilmittel?

Mick: Accessoires sind äußerst wichtige Bestandteile meines Stils. Krawatten und Einstecktücher sollten dabei genauso abgestimmt sein, wie der passende Gürtel zur Farbe der Schuhe. Manschettenhemden und -knöpfe runden dabei das Bild ab und ein Schal oder Hut sind dann die Sahne und der Krokant auf dem Eis.

GENTS: Wie viele Krawatten, Einstecktücher und Anzüge haben Sie?

Mick: Ohhhhhhhh – Ich habe lange nicht mehr gezählt. 🙂 Aber bestimmt jede Menge: Krawatten so an die 200 Stück und Einstecktücher dürften es nicht wesentlich weniger sein … muss ja immer alles passen!

GENTS: Wo holen Sie sich neue Inspirationen?

Mick: Ich bin Jahrgang ’66 – heißt ich bin auch mit den alten Filmen und Filmhelden groß geworden, die unter anderem wirklich gut angezogen waren. Filme wie „The Good Fellows“, „Die Unbestechlichen“ oder „Der Pate“ haben mir häufig neue Ideen geliefert.

GENTS: Sie kombinieren viel. Auch farblich. Viele Männer trauen sich das oft nicht. Was raten Sie denen?

Mick: Ja, meine Kombinationen sind schon mal gewagt – aber letztlich doch aufeinander abgestimmt. Anderen hier etwas zu raten ist ein schwieriges Unterfangen: MANN muss und sollte sich einfach mehr trauen, vielleicht beginnend mit kleinen farblichen Akzenten, aber letztlich bleibt dies jedem selber überlassen. Stil zu kopieren ist selten von Erfolg gekrönt.

GENTS: Sie kombinieren auch viel mit Westen. Wo sehen Sie darin modische Vorteile?

Mick: Ich liebe Westen. Mann kann sie nicht nur wunderbar farblich abstimmen zum Anzug, sondern auch zu Schuhen und Gürteln. Außerdem haben sie den Vorteil, dass MANN jede Menge in den kleinen Seitentaschen, wie Kleingeld, Feuerzeug etc. darin „verstauen“ kann. Die Weste ist für mich ein Accessoire aus alter Zeit.

GENTS: Wo holen Sie sich neue Inspirationen?

Mick: Ich bin Jahrgang ’66 – heißt ich bin auch mit den alten Filmen und Filmhelden groß geworden, die unter anderem wirklich gut angezogen waren. Filme wie „The Good Fellows“, „Die Unbestechlichen“ oder „Der Pate“ haben mir häufig neue Ideen geliefert.

GENTS: Sie kombinieren viel. Auch farblich. Viele Männer trauen sich das oft nicht. Was raten Sie denen?

Mick: Ja, meine Kombinationen sind schon mal gewagt – aber letztlich doch aufeinander abgestimmt. Anderen hier etwas zu raten ist ein schwieriges Unterfangen: MANN muss und sollte sich einfach mehr trauen, vielleicht beginnend mit kleinen farblichen Akzenten, aber letztlich bleibt dies jedem selber überlassen. Stil zu kopieren ist selten von Erfolg gekrönt.

GENTS: Sie kombinieren auch viel mit Westen. Wo sehen Sie darin modische Vorteile?

Mick: Ich liebe Westen. Mann kann sie nicht nur wunderbar farblich abstimmen zum Anzug, sondern auch zu Schuhen und Gürteln. Außerdem haben sie den Vorteil, dass MANN jede Menge in den kleinen Seitentaschen, wie Kleingeld, Feuerzeug etc. darin „verstauen“ kann. Die Weste ist für mich ein Accessoire aus alter Zeit.

GENTS: Dank Ihnen, bekommt die Deutsche Börse endlich Stil. Was sagen Kollegen zu Ihrem Look?

Mick: Man lässt mich gewähren und erfreut sich an meinem Anblick. Vielfach kommt dann der Kommentar „sieht super aus – hätte ich mich aber nicht getraut“. Nun, ich traue mich – immer – täglich – neu!

GENTS: Gelten Sie mittlerweile als Vorbild für andere Börsianer?

Mick: Das würde ich nicht sagen. Die Kursmakler an der Börse akzeptieren und respektieren mich, aber nicht wegen der Verrücktheit meiner Anzüge oder Kombinationen, dass allein macht noch keinen guten, professionellen Börsenkorrespondenten aus, Wissen und Know-how dürfen da auf keinen Fall fehlen.

GENTS: Was halten Sie vom Konzept, welches GentsBox verfolgt?

Mick: Ich verfolge das Konzept mit Interesse und Freude. Männermode beginnt ja schließlich nicht beim Maßschneider, sondern in der heutigen Zeit des Internets hat sich ja hier vieles gewandelt. Zurück zum Thema Inspiration schaue ich gerne auf die GentsBox-Seite, um mir auch hier neue Ideen und Farbkombinationen zu holen. Zusätzlich bietet die GentsBox ein wirklich hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis gekoppelt mit einer wirklich guten Dienstleistung an. Es muss auch als Mann nicht immer teuer sein, sich gut anzuziehen. Deswegen: ein freundliches „Weiter so GentsBox“ aus Frankfurt.

Vielen Dank Mick Knauff für das sympathische Interview.

Zu den weiteren Artikeln aus der 2. Ausgabe 2015